Wer Katzen hat, weiß: Teppiche sind im Zusammenspiel mit einem Stubentiger zahlreichen Strapazen ausgesetzt.
Manche Katzenhalter neigen daher zum katzeninduzierten Minimalismus und verzichten gänzlich auf Teppiche. Das kann schön und auch praktisch sein, ist aber nicht unbedingt nötig. Denn ein Teppich hat weit mehr Aufgaben, als nur den Füßen zu schmeicheln: er teilt den Raum in optische Zonen auf, unterstützt das Farbkonzept und setzt Akzente. Kaum ein Accessoire kann einen Raum so sehr verwandeln wie ein neuer Teppich! Daher wäre es manchmal sehr schade, auf das schöne Stück Textil an unseren Füßen zu verzichten.
Wenn man ein paar Regeln beachtet und darüber hinaus etwas Großzügigkeit walten lässt, vertragen sich auch Katzen und Teppiche.
![]() | Unser Tipp: holen Sie Outdoorteppiche nach innen! Die bunten Kunststoffteppiche für Balkon und Terrasse mögen nicht ganz so fußschmeichelnd sein wie ihre Indoor-Geschwister, dafür sind sie äußerst pflegeleicht und strapazierfähig. Meist werden sie aus recycelten PET Fasern gewebt und sind daher besonders günstig für die Umwelt und den Geldbeutel. Flecken lassen sich einfach abwischen oder in Badewanne oder Dusche abduschen. Außerdem können die Teppiche wie ein Hartboden problemlos abgesaugt werden - keine Chance für Katzenhaare! Tolle Outdoorteppiche gibt es zum Beipiel bei Amazon - gerade jetzt im Sommer ist das Angebot groß! Outdoorteppiche bei Amazon |
![]() | Dünne und rutschige Teppiche können mit Antirutschmatten fixiert werden. Das erhöht auch die Trittsicherheit für Herrchen und Frauchen. Antirutschunterlagen für Teppiche bei Amazon Natürlich hindert das unsere Samtpfoten lediglich am Umherrutschen, nicht jedoch am Einrollen. Wer sich mit zeitweilig hochgeschlagenen Teppichkanten partout nicht anfreunden kann, sollte auf feste Knüpfteppiche ausweichen. |
![]() | Kleine und dünne Teppiche (z.B. Webteppiche aus Baumwolle oder Kelims) haben den Vorteil, dass man sie - wenn sie nicht zu groß oder zu empfindlich sind - mal eben in der Waschmaschine waschen kann. |
![]() | Echte Wolle ist zwar relativ schmutzabweisend, zieht jedoch Katzenhaare an und hält sie aufgrund der Oberflächenbeschaffenheit der einzelnen Wollfasern fest. Kunstfasern lassen sich oft besser absaugen - auf ihnen sammelt sich manchmal jedoch Dreck aus der Umgebung. Hier hilft nur Ausprobieren - bei Auslegware mit einem Probestück, bei besonders großen und teuren Teppichen eventuell zuerst mit der kleinsten Variante. |
![]() | Naturfasern wie Sisal und Jute laden zum Kratzen ein, sind jedoch relativ robust. Wenn der Teppich keine 100 Jahre alt werden soll, ist das unter Umständen eine gute und katzenfreundliche Wahl! |
![]() | Muster vor Uni! Selten lassen sich Flecken hundertprozentig entfernen, und auf nichts kommen Flecken so gut zur Geltung wie auf einer großen, unifarbenen Fläche. Daher lieber Muster bevorzugen, die das eine oder andere Malheur etwas kaschieren. |
![]() | Und noch ein wichtiger Hinweis: Katzen leben im Gegensatz zu uns mit der Nase direkt über dem Teppich. Stark riechende und ausdünstende Teppiche sind ein No-Go, ebenso wie chemisch behandelte Teppiche ungewissen Ursprungs. Achten Sie auf Umweltsiegel und Verarbeitung! Es geht schließlich um die Gesundheit unserer Lieblinge! Infos zu Teppichsiegeln finden Sie unter anderem hier bei Stiftung Warentest. |
Gern würden wir an dieser Stelle für unsere Leser noch weitere Tipps und Empfehlungen zusammentragen – helfen Sie uns dabei!
Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen:
- Haben Sie bereits Erfahrungen mit verschiedenen Teppichen gemacht?
- Haben Sie bereits spezielle Staubsaugerdüsen für Tierbesitzer getestet?
- Haben Sie spezielle Empfehlung im Hinblick auf Hersteller und Teppiche?
Gern können Sie Ihre Kommentare direkt unter dem Artikel hinterlassen oder auch an info@neoomi.de senden.
Die besten Tipps und Hinweise nehmen wir mit in unsere Liste auf!
So bauen wir im Laufe der Zeit gemeinsam eine kleine Datenbank auf, auf die Sie und andere Katzenbesitzer bei Neuanschaffungen jederzeit zurückgreifen können.